Mit einem schwungvollen musikalischen Beitrag, einem extra für den Anlass umgetexteten Song von „Wir sind Helden“, eröffnete die Seminarband die Vereidigungsfeier in der festlich mit Blumen
geschmückten Schlosskapelle. Direktorin Ute Recknagel Saller als Leiterin des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Kirchheim Teck konnte in der vollbesetzten Kapelle in diesem
Jahr
52 Fachlehreranwärterinnen und -anwärter und als Gäste Familienangehörige,
Vertreterinnen und Vertreter der großen Lehrerverbände, Direktor Thomas Lenz, Leiter des Staatliches Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (GWHRS) Schwäbisch Gmünd, Heike Büttner und Dr.
Burkhard Bläsi vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie
Repräsentanten der Stadt begrüßen.
Große Anerkennung für ihre Entscheidung und viele gute Ratschläge bekamen die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer von Seiten der Seminarleiterin, sowie Vertretern der vorgesetzten Seminarbehörde
und der Stadt. „Ein kompetentes Team an Lehrenden und in der Verwaltung erwartet Sie und sorgt für eine optimale Ausbildung, machen Sie was daraus!“, so Direktorin Recknagel-Saller. „Sie tragen
bereits vieles in sich, das in den kommenden drei Jahren zur Entfaltung kommen wird, und wachsen in ein ganz neues Berufsfeld hinein“, nahm die Seminarleiterin die Symbolik der floralen
Dekoration auf.
Dazu bedarf es Geduld und Zeit, um diese Anlagen zu entwickeln und Neues aufzunehmen“. Für die Zeit der Entwicklung und Entfaltung der Anlagen in verschiedenen Fächern und Ausbildungsbereichen
sicherte sie die Unterstützung und Begleitung durch alle am Seminar Mitarbeitenden zu. Eine „Pflanzaktion von Samen“ am Ende der Veranstaltung nahm auf diese Thematik sinnfällig Bezug. Kirchheims
Oberbürgermeister Dr.Pascal Bader verwies auf die Bedeutung des Lehrerberufs in der heutigen Zeit, insbesondere bei der Demokratiebildung und Wertevermittlung. „Mit dem Seminar Kirchheim haben
Sie eine attraktive Ausbildungsstätte gewählt, in der eine moderne, praxisnahe, wertvolle Ausbildung in historischem Ambiente geboten wird. Genießen Sie aber auch die vielfältigen
Freizeitangebote der pulsierenden Teckstadt“.
Dr Burkhard Bläsi, Leiter der Regionalstelle Stuttgart des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), hob in seinem Grußwort die sehr hohe Berufszufriedenheit am Lehrerberuf hervor. Das
sei ein starkes Argument für die Berufswahl trotz deutlich gestiegener beruflicher Belastungen. Er dankte den zukünftigen Fachlehrkräften, dass sie sich für eine sehr wichtige gesellschaftliche
Aufgabe entschieden haben und gab ihnen drei Wünsche mit auf den Weg: Offenheit und Neugier bewahren, Durchhaltevermögen und die stete Freude am Lernen und Lehren.
Als Vertreter der Schulen wandte sich der geschäftsführende Schulleiter Thorsten Bröckel an die heute beginnenden Anwärterinnen und Anwärter. „Sie haben einen der schönsten Berufe gewählt,
herausfordernd und erfüllend“ Offenheit, Orientierung an den Bedürfnissen der Jugendlichen, Empathie, Geduld und Humor und Neugier sind wichtige Eigenschaften, die man dafür mitbringen sollte.
Die Schulen freuen sich auf Sie, Sie schaffen Räume, in denen sich junge Menschen selbst entdecken und entwickeln können“.
Nach einem weiteren Musikstück der Band folgte die Vereidigung, mit dem Ablegen des Diensteides und dem Empfang der Urkunde. Mit der Vereidigung wird die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf
Widerruf begründet. Damit beginnt die dreijährige Ausbildung am Seminar und an Ausbildungsschulen.
Anschließend an die Begrüßung durch Vertreter des Ausbildungspersonalrats und des stellvertretenden Seminarleiters, Dr.Matthias Molt klang die Veranstaltung musikalisch
stimmig, aus. Der Refrain des Songs kann als Zusammenfassung der gesprochenen Worte firmieren: „Es ist nicht immer leicht“.
Mit einer symbolischen Schecküberreichung wurden im Rundsaal des Kirchheimer Schlosses 600 Euro an Vertreterinnen zweier wichtiger Einrichtungen der lokalen Jugendarbeit übergeben, „Haus Linde“
und „Brückenhaus.“ Die Leiterin des Seminars, Ute Recknagel-Saller hob in ihrem kurzen Begrüßungswort die Rolle des Seminars, seit 2022 Mitglied im bundesweiten Netzwerk der
UNESCO-Projektschulen, bei der Vermittlung von nachhaltiger Bildung hervor und die Kooperation mit wichtigen Einrichtungen der Stadt oder kommunaler Träger. So kamen auch die angehenden
Fachlehrkräfte auf die Idee, eine wunderbare Idee, das Geld, das in drei Projekten erwirtschaftet wurde, Institutionen zukommen zu lassen, die sich ganz der Jugend- und Sozialarbeit
verschrieben haben. Jeweils 300 Euro konnten so die Leiterinnen des „Haus Linde“, Jutta Ziller, und des „Brückenhaus“, Birgit Blank-Gleich und Sigrid Wittmann in Empfang nehmen, das direkt
wichtigen Vorhaben der Häuser zu Gute kommt.
Winfried Müller
Unterstützt vom musikalischem Schwung der Seminarband bogen am Freitag, 25.Juli 2025
31 Fachlehrkräfte in der atmosphärisch schön geschmückten Schlosskapelle auf die Zielgerade Ihrer Ausbildung ein. Mit dem Erhalt ihrer Urkunden ist die erfolgreich abgeschlossene, dreijährige
Ausbildung beendet. Als Fachlehrkraft für musisch-technische Fächer stehen sie ab sofort dem Land Baden-Württemberg zur Verfügung und unterrichten an verschiedenen Schulen.
Nach dem musikalischen Auftakt begrüßte die Seminarleiterin, Ute Recknagel-Saller die zahlreich anwesenden Mitglieder der Seminargemeinschaft, die „Hauptpersonen“, ihre Angehörigen, die
Mitglieder des Lehrkörpers, der Verwaltung sowie die neue Seminarleiterin des SAF Nürtingen, Caroline Nick und Klaus Buck, den langjährigen stellvertretenden Seminarleiter.
Mit einem Bilderbogen der Erlebnisse und Ereignisse aus Lehre und Lehrgängen stimmten sich die Seminarabgängerinnen und Seminarabgänger auf die kommenden Abschiedsreden ein. Mal mit launigen, mal
mit Wehmut gewürzten Worten, ließen Repräsentantinnen und Repräsentanten der Fachbereiche und Ausbildungsbereiche die letzten drei Jahre Revue passieren. Alle betonten dabei den Kompetenzzuwachs
in vielen Bereichen und hoben die sehr gute persönliche Betreuung und Unterstützung durch Lehrkräfte, Verwaltung und Seminarleitung hervor.
„Am Ort wo alles begonnen hat“, nahm Ute-Recknagel Saller nochmals Bezug auf den Anfang. Vor drei Jahren waren kleine Schultüten für die Seminaristinnen und Seminaristen vorbereitet worden. Jetzt
wurden „Füllhörner“ verteilt, „Sie haben sich diese in den vergangenen Ausbildungsjahren selbst gefüllt, selbst angeeignetes Wissen und Kompetenzen bezüglich Schule und Unterricht, diese
bestimmen nun Ihr berufliches Handeln“, so die Seminarleiterin. „Mit Freude, Humor, Mut, Offenheit und viel pädagogischem Geschick“ geht es nun an die Schulen.
Vom diesjährigen Abschlussjahrgang erhielten acht eine Auszeichnung, Jahrgangsbeste war Jael Siegert mit der Note 1,1.
Aus dem Verbreitungsgebiet des Teckboten absolvierten die Ausbildung:
João Braun, Jasmin Federschmid, Christina Hiemer, Sven-Kevin Klein, Murat Korkmaz, Simon Schiefer und Jakob Voth.
Teckbote 15.07.25
Teckbote, 04.06.2025
Teckbote, 17.01.2025
